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(c)F.C. Gundlach, Brigitte Bauer, Op Art-Badeanzug von Sinz, Vouliagmeni, Griechenland 1966
(c)F.C. Gundlach, Brigitte Bauer, Op Art-Badeanzug von Sinz, Vouliagmeni, Griechenland 1966
(c)F.C. Gundlach, Brigitte Bauer, Op Art-Badeanzug von Sinz, Vouliagmeni, Griechenland 1966
(c)F.C. Gundlach, Brigitte Bauer, Op Art-Badeanzug von Sinz, Vouliagmeni, Griechenland 1966

Sonderausstellungen im FLATZ Museum

Sonderausstellungen im FLATZ Museum

Das FLATZ Museum zeigt in seiner nächsten Sonderausstellung unter dem Titel „Mensch und Form" Werke des wohl bedeutendsten deutschen Modephotographen F.C. Gundlach. Ab dem 05. Februar 2022 ist die neue Ausstellung im FLATZ Museum zu sehen.

F.C. Gundlach „Mensch und Form"

F.C. Gundlach gilt als einer der größten Modephotographen seiner Zeit.

Über vier Jahrzehnte hat er Moden und Menschen in seinen Bildern festgehalten und ganze Generationen mit seiner Photographie geprägt wie kaum ein anderer. Mit seinen prägnanten Aufnahmen zeigte er die gesellschaftliche und kulturelle Relevanz der Modephotographie deutlich auf.

Auch nach seiner Zeit als aktiver Photograph hat die Photographie stets F.C. Gundlachs Leben bestimmt: als umtriebiger Sammler, kreativer Ausstellungsmacher, wegweisender Museumsdirektor, großzügiger Stifter und unermüdlicher Bewahrer herausragender photographischer Nachlässe, als Berater und Visionär mit Blick auf das Medium Photographie.

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    In F.C. Gundlachs Bildern spiegeln sich Zeit- und Stilgeschichte der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts wider. Im Wechselspiel von Mensch und Form dokumentieren seine Arbeiten den Wandel des Zeitgeistes von den 1950er bis zu den 1980er Jahren. Über ihre Zeitzeugenschaft hinaus sind sie längst zu Ikonen geworden.

    F.C. Gundlach arbeitete meist im Auftrag. Als ehemaliger Reportagephotograph liebte er das Unterwegssein. Dank eines Exklusivvertrages mit der Deutschen Lufthansa konnte er das erwachende Fernweh der Wirtschaftswundergeneration ebenso bedienen wie die Sehnsucht nach Schönheit und Eleganz. Seine Motive sind oftmals exotisch, geradezu surreal. So beispielsweise seine berühmte Aufnahme von den Models mit Badekappen vor der Cheops-Pyramide, weit entfernt von Pool und Meer - ein Bild, das damals so revolutionär war, dass die Brigitte die Strecke anfangs nicht veröffentlichen wollte.

    F.C. Gundlachs radikal reduzierte, oftmals geradezu grafische und architektonische Bildästhetik wird zu seinem unverkennbaren Markenzeichen. Jede Aufnahme ist ein Zusammenspiel von Mode, Model und Umgebung bzw. Architektur. Vor jedem Shooting begab F.C. Gundlach sich auf die Suche, um die adäquate Location für seine Modeaufnahmen zu finden. Formen, Texturen und Linien setzen sich in der Architektur des Hintergrundes fort, ebenso wie die Silhouetten und Formen der Posen, Körper und Modeentwürfe. Trotz oder gerade Dank der reduzierten Formsprache steht der Mensch in den Werken von F.C. Gundlach stets im Fokus.

    Eine Ausstellung in Kooperation mit der Stiftung F.C. Gundlach/Hamburg

    Kuratoren: Sebastian Lux (Stiftung F.C. Gundlach/Hamburg) und Gerald Matt

  • Ausstellungsdauer

    Kuratoren: Sebastian Lux (Stiftung F.C. Gundlach/Hamburg) und Gerald Matt

    Soft Opening

    Das Soft Opening findet am 4. Februar 2022 von 19:00 bis 21:00 Uhr statt. (Es gelten die aktuellen COVID19 Verhaltensregelungen: 2G Regelung & FFP2 Maskenpflicht)

    5. Februar bis 28. Mai 2022

„Lady Polaroid“: Photographinnen und die Magie des Augenblicks

„Das Photo entsteht vor unseren Augen, Momente werden sichtbar und greifbar, jedes ist ein Unikat. Das macht bis heute die Faszination von Polaroid aus.“ so der Kurator der Ausstellung Gerald Matt. Das FLATZ Museum zeigt erstmalig Highlights von herausragenden Photographinnen aus der einzigartigen Polaroid Collection des passionierten Wiener Photosammlers Peter Coeln. 

 

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    Es waren nicht zuletzt Künstlerinnen, die seit den 1970er Jahren der Einladung der Firma Polaroid bis zu ihrer Insolvenz 2008 folgten, mit ihren Kameras zu arbeiten. Sie schufen - mit unterschiedlichsten Konzepten, aber demselben faszinierenden Originalmaterial - beeindruckende Werke. So unterschiedlich die gezeigten Arbeiten sind, gemein ist Ihnen eine ungeheure visuelle Kraft und Sinnlichkeit. Die Schau umfasst Arbeiten von: Marsha Burns, Ellen Carey, Helen Chadwick, Sandi Fellman, Barbara Kasten, Ann Lovett, Sally Mann, Bea Nettles, Barbara Norfleet, Vicki Lee Ragan, Linda Robbennolt, Linda Troeller und Melanie Walker.

  • Ausstellungsdauer

    Kurator: Dr. Gerald Matt.

    Ausstellungsdauer: 11. September – 22. Jänner 2022

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