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Stadt Dornbirn
Stadt Dornbirn , © Stadt Dornbirn
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Sonderausstellungen im FLATZ Museum

Sonderausstellungen im FLATZ Museum

Im Frühling und Herbst präsentiert das FLATZ Museum zwei hochkarätige Sonderausstellungen. Werke von "Helmut Newton & Ralph Gibson" sind im Rahmen der Ausstellung "Friends" ab 17. März zu sehen. Im Herbst stellt die österreichische Fotografin Hanna Putz unter dem Titel "Everything is a Lie." aus.

FRIENDS. HELMUT NEWTON & RALPH GIBSON

Die Ausstellung mit Arbeiten von Helmut Newton und Ralph Gibson ist eine Hommage an zwei der bedeutendsten Photographen unserer Zeit und an ihre jahrzehntelange Freundschaft

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    Newton begann als Assistent der von den Nazis ermordeten Berliner Photographin Yva und konnte 1938 aus Deutschland fliehen. Ab 1956 arbeitete Newton für die wichtigsten Modezeitschriften. Er schuf mit seinen Arbeiten eine unverwechselbare und prägende visuelle Ästhetik. Newton starb 2004. Ralph Gibson arbeitete mit der berühmten Photographin Dorothea Lange und auch mit Robert Frank zusammen. Von der Dokumentarphotographie her kommend interessierte er sich zunehmend für die abstrakte Form und Ästhetik von Objekten und kultivierte mit seinen zeitlos-subjektiven Photographien eine surreal-metaphysische Welt. Aus prominenten Sammlungen wurde von Dr. Gerald A. Matt eine repräsentative Ausstellung beider künstlerischen Positionen zusammengestellt.
     

    © YouTube
  • Ausstellungsdauer

    14. März bis 5. September 2020
    Wiedereröffnung der Ausstellung am 22. Mai 2020

Hanna Putz "Everything is a Lie."

Die österreichische Fotografin arbeitete einige Jahre als international erfolgreiches Model und widmete sich von 2009 an ausschließlich der Fotografie. Obwohl Autodidaktin, gelang es ihr, in kurzer Zeit internationale Anerkennung für ihr fotografisches Werk zu gewinnen.

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    Ihre Arbeiten wurden bereits in so renommierten Zeitschriften wie im „Zeit Magazin“, in „Dazed & Confused“, im „HUSK“ oder im „New York Magazine“ publiziert. Ihre Arbeiten leben von einer beeindruckenden Ehrlichkeit und basieren auf einem tiefen Verständnis für die Brüchigkeit zwischen Selbstdarstellung und Selbstbewusstsein. Auf sensible und intime Weise - ohne jemals die Integrität der von ihr fotografierten Personen durch die Unmittelbarkeit und Transparenz ihrer Aufnahmen zu verletzen - enthüllt sie mit ihrer Kamera menschliche Verhaltensweisen und Beziehungen. Von ihren „spektakulären und lauten Elementen befreit“, wie Hanna Putz sagt, erscheinen die Protagonisten ihrer Fotografien in ihrer ganzen Verletzlichkeit. Putz richtet aber auch immer wieder einen genauen Blick auf kleine Gesten, Details und Objekte.

    Ihre Fotografien geben dem Lebensgefühl ihrer Szene und Welt einen unvergesslichen Ausdruck. Die Arbeiten, die Putz im FLATZ Museum unter dem Titel „Everything else is a Lie." gezeigt werden, fasste sie vor kurzem in einem gleichnamigen Künstler*innenbuch zusammen, das ebenfalls in der Ausstellung vorgestellt wird. 

    Ihre Arbeiten wurden bereits in Europa und den USA, u.a. im MAK, der Kunsthalle Wien, dem Neuen Kunstverein Wien, dem Museum of Contemporary Photography Chicago oder dem FOAM in Amsterdam ausgestellt.

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